Freitag, 20. April 2018

Erinnerung :: Sa. 21.4. Bad Wimpfen, Altes Spital 19.30 Uhr :: Englischhorn & Klavier :: So. 22.4. Lorsch, Nibelungensaal 18 Uhr :: Virtuoses Klavier :: Infobrief Neckarfestival 9

       Sa. 21.4. Bad Wimpfen Altes Spital, 19.30 Uhr  So. 22.4. Lorsch Nibelungensaal, 18 Uhr
   

Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Freunde des Neckar-Musikfestivals,

seien Sie herzlich willkommen zu den beiden kommenden Konzerten des Neckar-Musikfestivals in Bad Wimpfen und Lorsch an diesem Wochenende:

Sa. 21. April 2018, Altes Spital Bad Wimpfen, 19:30 Uhr
Englischhorn und Klavier
Das Duo Mikrokosmos spielt Cossart, Mendelssohn, Lickl, Brahms, Ivon
Gian Marco Solarolo, Englischhorn und Cristina Monti, Klavier (N)
So. 22. April 2018, Nibelungensaal im Alten Rathaus Lorsch, 18 Uhr
Virtuose Hexereien
Monteverdi, Beethoven, Chopin und Werke von M. Münch
Emanuele Delucchi (La Spezia), Klavier (N)

Eintritt Normalpreis, für Mitglieder des NMF-Fördervereins frei.

Ticket-Vorverkauf für die Konzerte des Neckar-Musikfestivals bei RESERVIX:

Organisiert von piano international eV in Zusammenarbeit mit den Kulturämtern in Bad Wimpfen und Lorsch sowie dem Istituto Italiano di Cultura Stuttgart, gefördert vom Regierungspräsidium Karlsruhe.

Das Duo Mikrokosmos aus Lecco am Comer See gibt am Samstag, den 21. April 2018 um 19:30 im Alten Spital Bad Wimpfen ein Konzert in der mehr als ungewöhnlichen Besetzung ENGLISCHHORN und Klavier. Das Nocturne op. 8 von Cossart und Lickls Serenade op. 8 stehen im Salottiero Stil, gedacht für das europäische Bürgertum im 19. und frühen 20. Jahrhundert, das sich an Haus-Musik be- gleitet von Literatur und Malerei erfreute, vor allem bei den deutschsprachigen Familien, die mehrere Instrumente spielen konnten. Wie für den romantischen Zyklus mit Liedern ohne Worte von Mendelssohn, erklingt eine Auswahl aus der erfolgreichen Zusammenstellung von D. Walter. Das eigentümliche Cantabile des Englischhorns passt gut zu den wunderbaren Liedern von Brahms, die zu seinen Meisterwerke zählen. Zum Abschluss sind zwei Sätze aus der Sonate F-Dur von Carlo Ivon zu hören. Er war ein wichtiger Lehrer des Mailänder Konservatoriums und ein talentierter Oboist der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Opernstil, steht in seinem Belcanto-Stil und Virtuosität in der italienischen melodramatischen Tradition.

Tags darauf ist sonntags „Der furchtlose Virtuose" EMANUELE DELUCCHI  um 18 Uhr beim Rathauskonzert in Lorsch zu hören. Er ist grade mal 30 Jahre geworden und die Kritik beschreibt ihn als „eine Entdeckung, einen richtigen Tastenlöwen". Der Pianist „mit einer bemerkenswerten interpretativen und ausgezeichneten technischen Fähigkeit stammt aus Genua und kann auf eine Reihe erster Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben verweisen. Sein Vortrag am 22. April im Nibelungensaal wird, soviel kann angenommen werden, der Reihe der Lorscher Rathauskonzerte ganz gewiss einmal mehr ein Ausnahmedarbietung bescheren, wie man sie in derart kleinen Spielorten eigentlich nicht erwarten würde.

Das ist keine Seltenheit bei dieser Konzertreihe. Denn sie profitiert immer wieder davon, dass deren künstlerische Leiter – Thomas Adelberger, Christoph Schöpsdau und dieses Mal wieder Martin Münch – über ausgezeichnete Kontakte und zu immer wieder herausragenden Musikerinnen und Musikern verfügen. Wie in diesem Falle zu Emanuele Delucchi, der sein Studium am Conservatorio Niccolò Paganini di Genova mit Auszeichnung abschloss. Als Solist ist er in Italien, Deutschland und vor allem im  Mittelmeerraum in Erscheinung getreten. Jedoch erwarb er sich ebenso als Kammer- wie als Orchestermusiker einen hervorragenden Ruf unter Kollegen und beim Publikum. Delucchi reüssierte auch als Komponist, er unterrichtet an den Akademien in Genua und Mailand und er ist seit 2015 künstlerischer Leiter des Lyrischen Festivals van Varese Ligure. Etliche CD-Einspielungen runden den erfolgreichen Bogen ab.

Das klingt nach einem Vollblutmusiker und so ist es kein Wunder, dass er Martin Münch auch musikalisch verbunden ist. Denn der junge Italiener interpretiert auch dessen Stücke. In Lorsch wird das Publikum am 22. April u.a. drei Stücke von Münch hören können. Delucchi stellt ihn in eine Reihe mit den ganz Großen: Beethoven wird ebenso erklingen wie etwa Chopins Mazurka Nr. 2.

Den Programmauftakt bilden jedoch drei Kompositionen des letzten Jahrhunderts. Delucchi beginnt mit einem Stück des Tschechen Leos Janácek (+1928), der als „großer Neuere des 20. Jahrhunderts" gilt. Er ließ seine Studien zu Volksliedern und Sprache seiner Heimat in seine Kompositionen einfließen. Als „der „Erste, der nach Franz Liszt der Klavierliteratur wirklich Bedeutendes beigefügt habe", wurde der polnisch-amerikanische Pianist und Komponist Leopold Godowsky gerühmt, von dem im Anschluss sechs Studien über Chopin-Etüden erklingen werden. Schließlich kommt von Enrique Granados die Goyesca Nr. 4 zu Gehör – Granados gilt als einer der beiden bedeutendsten spanischen Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den zweiten Teil des Abend wird Emanuele Delucchi schließlich auch eine eigene Klaviertranskription alter italiensicher Musik einflechten.

Ein Abend also, der sich im Schwerpunkt der Klaviermusik des 20. Jahrhunderts widmet. Wer Münch und seine Künstlerfreunde kennt weiß jedoch, dass damit wohl impressionistische Klangmalereien wie expressiver Ausdruck gemeint sind, die Kompositionen jedoch stets der Tonalität und Harmonie verbunden bleiben. Ein Konzert, das gemäß der Jahreszeit Aufbruch, Öffnung und Neues verspricht und gleichzeitig temperamentvollen Genuss beim Hören.

Wir danken wie immer allen Partnern, Förderern, Sponsoren und freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit musikalischen Grüßen

Ihr Martin Münch

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Neckar-Musikfestival
Eintrittspreise: Normalpreis Vorverkauf 12 Euro / erm. 8 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (N).
Reduzierter Preis: Vorverkauf 7 Euro / erm. 5 Euro, Abendkasse 3 Euro Zuschlag (R)
Konzerte zum Sonderpreis: Abendkasse und VVK 6 Euro (S).
Partnerkonzerte eigene Preise, mit PianoCard ermäßigt (P).
Concertino Weinsberg Eintritt frei (F).
PianoCard (Abo für das Hauptprogramm für Mitglieder im NMF-Förderverein): 50 Euro
Infos: www.neckarmusikfestival.de
Änderungen vorbehalten


Wir danken unseren Partnern und Förderern 2015-18:

Guttman Family Donor Advised Fund gGmbH
Stiftung Landesbank Baden-Württemberg
Volksbank Heilbronn
Raiffeisenbank Elztal

Baden-Württemberg Stiftung

Golfclub Heidelberg Lobenfeld
Stiftung Deutsche Pfandbriefbank
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Kulturamt der Stadt Heidelberg - Kulturamt Bad Wimpfen - Stadt Gundelsheim

Klinikum am Weissenhof Weinsberg - Kulturetta Gundelsheim

Volksbank Kraichgau
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Regierungspräsidium Karlsruhe
Augustinum Heidelberg
Rudolf Jung - Siegelsbach

Peter van Bodegom, Heidelberg - Georg Seyfarth, Heidelberg
Manuela Janicki, Karlsruhe - Dietrich Haag - Heidelberg

Schlosshotel und -restaurant Liebenstein - VHS Edingen-Neckarhausen
Gemeinde Dallau - Kulturamt Bad Rappenau - Restaurant Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Kulturamt und Musikschule Viernheim - Kulturschmiede Neckargartach Heilbronn
Humanistisches Zentrum Stuttgart - Freie Musikschule Heidelberg
Gemeinde Rechberghausen - Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim
Jahrhundertwende-Gesellschaft Heidelberg - Schloss Wolfsbrunnen Heidelberg
Musikwissenschaftliches Institut der Universität Tübingen

sowie allen weiteren Partnern
www.neckarmusikfestival.de

Das Team des Neckar-Musikfestivals 2018:
Martin Münch (VisdP), 
Herta Neulist,
Walter Tydecks

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