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Samstag, 12. Januar 2019

2 VALSES LENTES ALPINES :: Martin Münch, piano

Martin Münch VALS LENTO ALPINO N° 1 Improvisación para piano 1.8.2018 Pinzolo / Italia Festival "Più Piano" (pre-concerto)

https://youtu.be/2DaGWlbhLxQ


Martin Münch VALS LENTO ALPINO N° 2 Improvisación para piano 2.8.2018 Bressanone / Italia Festival "Più Piano" (pre-concerto)

https://www.youtube.com/watch?v=YX-2P_OqR6U&t=58s

Mittwoch, 26. Februar 2014

Rezension über CD "Arabesques" in "Klassik heute"

In "Klassik heute" ist eine ausführliche und sehr einfühlsam würdigende Rezension über die CD "Arabesques" (PMT 1036) mit Werken des Heidelberger Komponisten Martin Münch interpretiert durch den französischen Pianisten Laurent Wagschal erschienen. Unter dem Motto „Was für eine Poesie, was für eine Meisterschaft!" kommt der Autor Heinz Braun in seiner Besprechung vom 10.02.2014 unmittelbar zum Kern des Lebensthemas von Martin Münchs Schaffen: "Münch kennt sein Instrument genau. Er verleugnet seine Vorbilder Skrjabin und die Impressionisten nicht, sondern führt deren Tradition fort und schreibt gerade deshalb neue Musik. Was soll daran weniger gut, weniger wertvoll sein als etwa in der Tradition Darmstadts oder Donaueschingens zu stehen?"
Und diese treffenden musikästhetischen Beschreibungen werden in ebenso anerkennder Weise fortgeführt: "Fasziniert lauscht man Münchs zwingender Harmonik und Gestik, den Pausen und erwartet förmlich auf der Stuhlkante sitzend den nächsten Klang! (...) manifestiert sich hier eine große Stärke von Martin Münchs Musik: sie spricht Ratio und Emotio gleichermaßen an. Ohne Hörerfahrungen zu zertrümmern, zieht sie den Hörer mit ihrer Sinnlichkeit unmittelbar in ihren Bann und lädt ganz natürlich ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. (...) Martin Münch schreibt eine zutiefst ehrliche, faßliche, „menschliche" Musik für den Menschen von heute – fernab von Moden und der Obsession, in jeder Note neu und originell sein zu müssen. Seine Musik hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt, gepackt und berührt. Eine vorbehaltlose Empfehlung!"

Die gesamte Rezension kann auf der Seite
http://www.klassik-heute.de/kh/3cds/20140210_20943.shtml
nachgelesen werden.

Sonntag, 2. Februar 2014

Italienische Rezension über CD "Arabesques"

Über die Ende 2013 erschienene CD "Arabesques" mit Werken von Martin Münch, eingespielt von Laurent Wagschal, ist eine neue Rezension auf einem italienischen Portal erschienen:
http://www.grey-panthers.it/i-dischi-del-mese-gennaio-2014-parte-iii/

Samstag, 14. Dezember 2013

CD "Cellanima" mit Cellosonatine von Martin Münch

Neuerscheinung CD "Cellanima":
Hochvirtuose Aufnahmen mit neu(est)er Solo-Cellomusik, nur Werk-Ersteinspielungen.
Die CD enthält in Ersteinspielung die
Sonatine für Violoncello solo op. 41 (2006-12) von Martin Münch:
I   Atemlos, heftig (4'25)

II  Adagio meditativo (4'20)
III Erhitzt, intensiv (4'25)

Der Pressetext zur CD:
Manchmal sind wir offen für Neues. Das ist die Chance für Unerhörtes, für nie Dagewesenes, uns zu begegnen. 
Verschließen wir uns gegen das Ungewohnte, verpassen wir wertvolle Momente.
In der Vergangenheit hat klassische Avantgarde in der Musik so oft Anklagendes, den Hörer Provozierendes geboten, dass das Publikum reflexartig auf den Begriff des Neuen mit der Gewissheit reagierte: "Jetzt wird es anstrengend." Diese aus ideologischen Gründen erfolgte Verbannung der Genusskultur aus dem ästhetischen Erleben entwickelte sich zur jahrzehntelang gültigen Goldenen Regel einer Moderne, die möglicherweise ihre Hörer bewusst ellitär von sich wegstößt, statt auf sie zuzugehen. 
Als sehr begreifliche Konsequenz ergab sich wie von selbst eine massenhafte Zuwendung des überarbeiteten Publikums zur Unterhaltungsindustrie, welche deren Sehnsucht nach leichter verdaulichen Klängen willfährig bedient und inzwischen jahrzehntelange Hochkonjunktur und breite Etablierung in der gesellschaftlichen Mitte genießt.
Die vorliegende Aufnahme möchte den Dialog - wie schon im Titel der ersten hier aufgenommenen Komposition - als musikästhetische Maxime rehabilitieren, ohne anbiedernde Kompromisse einzugehen.
Fulminant virtuos gespielt, entfalten die Stücke eine seelisch-geistige Aura, der sich ein unvoreingenommener Hörer kaum zu entziehen vermag. Johann Sebastian Bachs Solosuiten für Violoncello geheimnisvoll verwandt, wirken die überwiegend zeitgenössischen Kompositionen von LucaTessadrelli, Georg v. Albrecht, Christoph Breidler und Ernst-Lothar v. Knorr überraschenderweise über Jahrhunderte hinweg ähnlich konzentriert, stellenweise sogar ausgesprochen meditativ.

Die CD, die in Ersteinspielung auch die Sonatine für Violoncello solo op. 41 (2006-12) von Martin Münch enthält, ist demnächst für 18 € im Musikhandel erhältlich, und bereits jetzt in der Downloadversion bei Amazon verfügbar:

Samstag, 7. Dezember 2013

CD "ARABESQUES" - présentation française

Martin Münch: pièces op. 6/2, 32, 37, 49b
Laurent Wagschal, piano

Cet enregistrement présente des ouvres pour piano de Martin Münch, composi-teur de Heidelberg, et réunit des pièces caractéristiques dont la composition s'étend sur presque 25 ans : la 2ème sonate pour piano op. 6/2 (1978), Contes et Arabesques op. 32 (1996/97), Marches funèbres interdites op. 37 (2001/ 03), Sterl-Impressions op. 49b (2011) et deux sublimes Hommages musicaux.
L'atmosphère des Contes et Arabesques, en même temps suspendue, facétieuse et enjouée, est contre-pointée par la force massive et l'expression péné-trante des Marches funèbres interdites. La 2ème sonate pour piano marque un changement radical tandis que les impressions inspirées de tableaux de Robert Sterl reflètent la sensibilité du musicien mûr.

Total playing time: 67’15  - PMT 1036

Laurent Wagschal fait partie des pianistes français les plus originaux de sa génération et s'est distingué par son engagement pour défendre le répertoire négligé de la musique française. Il a notamment enregistré les œuvres pour piano de Gabriel Pierné, de Florent Schmitt, les Nocturnes de Fauré, le Con-cert de Chausson, la musique de chambre de Saint-Saëns... Il se produit régulièrement à Paris (Théâtre du Châtelet, Théâtre des Champs-Élysées, Auditorium du Musée d'Orsay), à l'étranger (Auditorium National de Musique de Madrid, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, Carnegie Hall à New York, Tokyo Opera City), ainsi que dans de nombreux festivals. Il a déjà joué avec l'Orchestre des Concerts Lamoureux, l'Orchestre Pasdeloup, l'Orchestre de la Cité Universitaire de Paris, le Brussels Philharmonic Orchestra et l'Orchestre Classica de Moscou.

Martin Münch a étudié la musique et la philosophie à Mayence et la composition à Karlsruhe avec Wolfgang Rihm. Il a donné plus de 500 concerts dans 29 pays : Paris, Rome, Madrid, Budapest, Mozarteum de Salzbourg, Varsovie, Gasteig Munich, New York, Buenos Aires, Montevideo, Rio de Janeiro, Osaka... Il a enregistré pour la radio et la télévision. Il a composé une cinquantaine d'œuvres pour piano, de musique de chambre et pour orchestre. Il a obtenu le 1er Prix à l'occasion du Pyromusikale de Berlin. Son CD Katharsis a été chaleureusement accueilli par la presse, notamment par les revues Frankfurter Rundschau, Zeit et NMZ... Depuis 1994, Martin Münch enseigne à l'Université de Bamberg. Il est directeur artistique du Neckar-Musikfestival et a créé avec Jérôme Bloch le festival Pianorama à Florence. En 2009, il a été Président du Jury du Concours International de Piano de Rome.

©+(p) 2012/13 Bauer Studios; Ludwigsburg 
Edition Prometheus, Martin Münch Musikverlag - www.edition-prometheus.de 
Image de couverture: Robert Sterl - Ansicht von Astrachan mit Booten im Hafen (partie) 
avec la permission de Dr. Udo Madaus, Köln

Prix: 12 Euro
Frais de port et poste: 6 Euro
=> acheter

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kurzbemerkung zum Kompositionsstil von Martin Münch

Martin Münch ist einer der profiliertesten Komponisten der sogenannten
"Anderen Moderne", d.h. einer derzeit stärker ins allgemeine Bewußtsein
dringenden Richtung der Ernsten Musik, die anstelle der avantgarde-typischen
Zwänge zu "Brechung" oder "Verfremdung" erweitert tonal,
klangzentrenharmonisch oder modal operiert, eingebettet ist in eine
persönlich weiterentwickelte Tradition, Wert legt auf klangsinnliche, seriöse
Handwerklichkeit und die Kommunikation mit dem Hörer sucht.
Der Stil seiner Musik bewegt sich in ihren temporären traditionellen Bezügen
zwischen Romantik und Impressionismus, in den am Puls der heutigen Zeit
gelegenen Aspekten hingegen formt sie mit Mitteln der kathartischen
Entladung (bei gleichzeitiger formaler Strenge), der Einbeziehung
rhythmischer Gegenwartsbezüge wie auch der komplementären meditativen
Verinnerlichung einen expressiven Surrealismus aus.

Dienstag, 21. Mai 2013

Martin Münch FEUERWERK-OUVERTÜRE auf Youtube

MARTIN MÜNCH :: FEUERWERK-OUVERTÜRE OP. 46

Wie einigen Musikfreunden bekannt ist, gewann der Heidelberger Komponist Martin Münch mit seiner Feuerwerk-Ouvertüre den 1. Preis bei der Pyromusikale Berlin 2009. Auf die Musik dieses Preisträgerstücks wetteiferten sechs der weltbesten Feuerwerksteams (darunter das der Olympiade in China) um das überzeugendste Musikfeuerwerk.

In diesem Beitrag möchten wir das Feuerwerk des katalanischen Feuerwerkskünstlers Francisco Martinez Gomis, der übrigens - spürbar - auch einen musikalisch-pianistischen Hintergrund hat, vorstellen. Ab Minute 5:10 beginnt die Feuerwerk-Ouvertüre op. 46 von Martin Münch.

Es spielen die Berliner Symphoniker unter der Leitung von Peter Christian Feigel:
http://www.youtube.com/watch?v=HA_73PCarX0

Sonntag, 5. Mai 2013

Martin Münch: Sonatine für Cello solo - Werkerläuterung


Martin Münch ( *1961)

Sonatine für Cello Solo op. 41

Diese Sonatine ist nach der Sonate für Violoncello und Klavier meine zweite große Auseinandersetzung mit dem Instrument Violoncello. Wie auch schon in dieser Sonate und in einigen anderen meiner Werke bildet der Wunsch nach Synthese von zunächst unvereinbar Erscheinendem eine mächtige Triebfeder der musikalischen Prozesse. So finden sich insbesondere im ersten und im dritten Satz Elemente meiner romantischen, musikalischen Sozialisation, ebenso wie leicht verfremdete Anspielungen auf Elemente des Jazz, Pop und der Avantgarde, virtuose Adaptionen aus dem reichhaltig funkelnden Fundus der Klavierparaphrasen- Tradition, eigenständig weiterentwickelt und aufs Violoncello übertragen. Und zuletzt die Bemühung, meinen sehr harmonisch geprägten persönlichen Stil auch beim Umgang mit einem Melodie- und Soloinstrument aufrecht zu erhalten und durchscheinen zu lassen. Dabei hatte ich mich als Nicht-Cellist der Aufgabe zu stellen, einerseits vom Cello her zu hören und zu denken, und andererseits die genannte Synthese auf überzeugende Weise mit meinen musikalischen Anliegen zu verbinden.
Die Unrast der Ecksätze spiegelt die häufig anzutreffende Lebenssituation des heutigen, modernen, kosmopolitischen Menschen wieder, während der cantable Mittelsatz (im spanischen Sitges, am Meer komponiert) einen Ort des Rückzugs und der melancholischen Sehnsüchte markiert.

Samstag, 23. März 2013

Martin Münch: 1. Klavierkonzert auf Youtube

Im April 2010 fand die weltweit 2. Aufführung des 1. Klavierkonzertes von Martin Münch im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) statt. Das 15-jährig geschriebene Jugendwerk des Komponisten wurde in nicht nachvollziehbarer Weise von der Gema als "gehobene orchestrale Unterhaltungsmusik" eingestuft.

Das dreisätzige Werk kann in der Live-Interpretation der Philharmonie Sibiu unter der Leitung von Valentin Doni mit dem Komponisten am Klavier auf Video nacherlebt werden:

I Moderato http://www.youtube.com/watch?v=FziCt7EXwMk
II Valse lente http://www.youtube.com/watch?v=zfw4ng-Y7eo
III Rondo burlesque http://www.youtube.com/watch?v=747bBecTrbA

Hörerkommentare sind willkommen!

Montag, 4. März 2013

M. Münch: 2.Klaviersonate (R. Klaas, Klavier) auf Youtube

Martin Münch (*24.05.1961):
2. Klaviersonate op. 6/2

gespielt von Rainer Klaas

http://www.youtube.com/watch?v=fv-p04tnYug

Konzert anlässlich des 50. Geburtstags des Komponisten im Festsaal des Klinikums am Weissenhof in Weinsberg.
Das Jugendwerk des Heidelberger Komponisten ist 1978 in Lorsch/Hessen entstanden.






Sonntag, 3. März 2013

Habanera exaltada - 2 Improvisationen auf Youtube

Dorothea von Albrecht, Violoncello und Martin Münch, Klavier haben auf ihrem Konzert in Potsdam am 23. Februar 2013 wieder zwei Live-Improvisationen gespielt. Sie können auf Youtube angehört werden:

Tango Habanera exaltada http://youtu.be/J5lZBFb7ZjU
Fandango borracho http://youtu.be/IL6ASeg-xNs

Sie waren Bestandteil des Konzertprogramms "Iberischer Klangzauber".

Mittwoch, 6. Februar 2013

Martin Münch spielt zwei seiner Verbotenen Trauermärsche bei Youtube

Beim Lake Como Festival 2010 war Martin Münch mit zwei seiner Verbotenen Trauermärsche op. 37 zu erleben:
http://www.youtube.com/watch?v=cFU3WFAbZGE
1.) Trauer über den totalitären Zwang zu häßlicher neuer Musik
2.) Trauer über die nicht enden wollenden Verbrechen der Religionen an der Menschlichkeit

Dienstag, 5. Februar 2013

Delucchi spielt Münchs Feuerwerk-Ouvertüre bei Youtube

Der junge italienische Pianist Emanuele Delucchi hat die Feuerwerk-Ouvertüre von Martin Münch beim Label Edition Prometheus eingespielt. Sie kann angehört werden unter

http://www.youtube.com/watch?v=_SdgUxDt67k

Dienstag, 25. Dezember 2012

Martin Münch: Méditations sérieuses

Die Méditations sérieuses op. 47 entstanden 2010 in Budapest, Heidelberg und auf Sardinien (Alghero, Ittiri und Stintino), wo sie auch im gleichen Jahr ihre Uraufführung erlebten. Im Gegensatz zu den etwa gleichzeitig entstandenen Zyklen Valses Sentimentales op. 48 und Suite Antique op. 49 manifestieren die fünf Stücke dieses Zyklus nicht den Schauplatz des Ringens um die spieltechni-sche Vereinfachung und Zuspitzung der Ergebnisse der kompositorischen und stilistischen Entwicklung des Komponisten in den vorausgegangenen 10-15 Jahren, sondern gehen a priori von einer vereinfachten Klangsprache und Satzstruktur aus. Wie diese indes sind auch diese Stücke wesentlich biographisch initiiert, in diesem Fall durch die Aufarbeitung einer eigenen Blutdruckerkrankung auch mit Hilfe verschiedener Meditationstechniken. Der Zyklus ist der Lebenspartnerin des Komponisten zugedacht.

Münch verzichtet in diesen teils ausladenden, teils kürzeren Klavierstücken auf neuere harmonische und satztechnische Elemente und bleibt im zunächst
spätromantischen und tonal verbundenen Idiom (obwohl er die Grenze zur Frei-tonalität bereits seit seiner 3. Klaviersonate 1979 überschritten hatte). Die beiden über zehnminütigen Ecksätze der Méditations sérieuses entwickeln sich zur Mitte hin allerdings jeweils in eine bitonal geprägte Harmonik hinein, während der zen-trale Mittelsatz in seiner verdichteten Atmosphäre durchweg freitonal gehalten ist.

Der Komponist hatte bei der Sichtung der marktgängigen geführten Me-ditationen, die auf einem Metrum von 60 Schlägen pro Minute basieren und da-her in der Lage sind, den Herzschlag nach einiger Zeit auf den Ruhepuls einzu-pendeln, festgestellt, daß fast alle als Background heutige Unterhaltungsmusik aus dem Pop- oder Esoterikbereich verwenden, und die wenigen, die ernste Mu-sik zugrunde legen, auf langsamen Adagiosätzen des barocken und klassischen Repertoires aufbauen. Hieraus entstand das Bedürfnis, einen ebenfalls für geführ-te Meditationen geeigneten Zyklus ernster Musik in einer zeitgenössischeren Musiksprache zu erschaffen, der sowohl in dieser funktionalen Verwendung als auch im Konzertsaal bestehen kann.
Die beiden Rahmensätze beginnen jeweils sehr tonal und klanglich einla-dend, bevor sie sich behutsam in bitonal geprägte und verstiegenere harmoni-sche Regionen weiterentwickeln. Es ist außer den Maximallautstärken pp oder p keine Dynamik angegeben und der Interpret ist eingeladen, innerhalb dieser Obergrenzen eine sorgfältige Binnendynamik aus der Phrasierung heraus selb-ständig zu entwickeln. Die Guirlandes sind kurze, floskelhafte und in ihrer Har-monik bei ungewohnten Wendungen dennoch zum Hinhorchen einladende Stücke der Neubesinnung und Ausrichtung auf das Kommende, während die zentrale, kleine Berceuse den intimen und bekenntnishaften Kernpunkt des Werkes darstellt.

Dienstag, 11. Oktober 2011

CD Martin Münch SUITE ANTIQUE mit Emanuele Delucchi

Martin Münch: 4. Sonate, Stücke op. 45- - 49
Martin Muench: 4° sonata, pezzi op. 45- - 49
Emanuele Delucchi, Klavier - pianoforte

Das Album vereinigt mit der 4. Klaviersonate op. 29 aus dem Jahre 1995 und den 2008-10 entstandenen Stücken von op. 45 bis op. 49 wesentli-che Klavierwerke der Reifezeit des Heidelberger Komponisten Martin Münch.
Während die eminent schwierige und gefürchtete 4. Klaviersonate in einer einsätzigen Form virtuos-komponierte Themen und rhapsodische Zitate aus Münchs charakteristisch-aufwallenden Katharsis-Improvisationen gegenüberstellt, kehrt er in seinen bis 2010 entstandenen Werken zu klassischen Formen zurück.
Das Scherzo Tristanesque ist eine skurill-dramatische Hommage an Wagner, die Valses sentimentales wie die Suite antique widmen sich in Münchs Klangsprache klassischen Formen, die Feuerwerk-Ouvertüre wird als Klavierversion präsentiert.

Il presente album unisce alla "4° Sonata" per pianoforte op. 29 (1995) i pezzi
dall'op. 45 all'op. 49 (2008-2010), brani pianistici essenziali frutto della
maturità artistica del compositore Martin Münch.
Mentre nella difficilissima e temibile "4° Sonata", in un movimento, l'autore con-trappone temi virtuosistici a citazioni rapsodiche da improvvisazioni, caratteristi-che e infuocate, nelle composizioni recenti torna alle forme classiche.
Lo "Scherzo Tristanesco" è un bizzarro e drammatico omaggio a Wagner; i "Valzer Sentimentali" e la "Suite Antica" si rivolgono a forme storiche re-interpretate dal linguaggio musicale di Münch; chiude il programma la "Feuerwerk-Overture", nella trascrizione per pianoforte.   

Total playing time: 72’48  - PMT 1034

©+(p) 2011 Edition Prometheus, Martin Münch Musikverlag - www.edition-prometheus.de
Tonstudio van Geest, Sandhausen; Aufnahme: Günter Appenheimer; Schnitt: Eckhard Steiger
Titelbild: Forum Romanum; Foto: Christoph Münch

Die CD kann für 12 Euro zzgl. 3 Euro Porto/ Verpackung bestellt werden über
info@edition-prometheus.de