Die Liste zu recht vergessener Musik ist gewiss recht lang (auch wenn niemand sich so recht getrauen mag, diese auch tatsächlich zu veröffentlichen, wozu auch?). Man begegnet ihr zumindest im Kontext klassischer Konzert ja doch eher selten. Die gegenteilige und sich ständig erweiternde Liste zu Unrecht vergessener Musik sorgt allerdings immer wieder für Überraschungen, die zugleich angenehm als auch unangenehm sind. Unangenehm, da mancher sich fragt, wie es dazu kommen konnte, dass mitunter grossartige Musik den Weg in den klassischen Konzertbetrieb nicht geschafft hat, und angenehm wiederum, da es ein immer wieder eindrückliches Erlebnis ist, Musik kennenzulernen, die, gleichwohl von hartnäckig vergessenen Namen, auf wunderbare Weise lebt, von solider Handwerklichkeit ebenso zeugt wie von manchmal verblüffender Expressivität. Im konkreten Fall handelt es sich um die CD „Flemish Rhapsodies" DICD 920101, die Werke vorwiegend der frühen 30er Jahre aus Belgien von Brusselmans, Schoemaker, De Jong, Absil, Roussel und De Bock präsentiert. Alexander Rahbari führt den Taktstock beim BRTN Philharmonic Orchestra Brüssel, das unter seiner Leitung auf gewohnt energische und zupackende Weise musiziert. Die Stücke selbst sind, jedes auf seine Weise, eine Entdeckung und lohnen den Blick über den bekannten Tellerrand Roussel'scher Klangwelten hinaus unbedingt. Man mag dem einen oder anderen Stück vorwerfen, dass es in den Passagen der Höhepunkte oder der maximalen Verinnerlichung manchmal etwas zu volkstümlich wird - die überwiegenden Teile sind von expressiver Kraft und Virtuosität, kreativem Erfindungsreichtum, großer Frische und souverän gehandhabter, farbiger Instrumentation. Prädikat: Hörenswert, eine Energiepastille.
Samstag, 28. März 2015
Architekturkritik in der Höhle des Löwen
Wenn das Deutsche Architektenblatt im Untertitel zu einem Artikel von Tobias Nöfer feststellt "Das Dogma der ‚Zeitgenossenschaft' führt zu einem ständigen Neuheitenzwang. Aber Häuser sollen 100 Jahre lang gefallen, statt zehn Tage lang modisch aktuell und danach ein Ärgernis zu sein", dann kommt das schon fast so etwas wie einer kleinen Revolution gleich. Von der in Fragen der militanten Ablehnung historisierenden Bauens quasi gleichgeschalteten Architektenschaft wurde bislang jeder, der sich auch nur millimeterweise von den stahlhart verteidigten Dogmen der zeitgenössischen Architektursprache entfernte, entweder, im Falle eines Architekten, als mit dem kompletten Programm zu bekämpfender Ketzer, oder, im Falle eines von der akkumulierten Bausünden-Architektur betroffener und geschädigter Normalbürgers, als dumpfer Stammtisch-Simpel und damit schlicht für unzuständig erklärt. Eine Schwalbe macht allerdings noch keinen Sommer, wir bleiben skeptisch, und es bleibt abzuwarten, wie die Architektenzunft auf diese Fundamentalkritik reagieren wird, die einige der bisher eisern durchgefochtenen Betonwahrheiten zumindest sachte infrage stellt. Der Artikel kann unter http://dabonline.de/2014/12/22/dogmenwechsel-gut-statt-neu-zeitgenossenschaft-moderne-avantgarde-tradition-stil-neu-tobias-noefer/ gelesen werden; den Initiativen der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden http://www.neumarkt-dresden.de verdanken wir wiederum wichtige Impulse zu einem wiedererwachenden ästhetischen Bewusstsein in der Architektur.
Musik - betriebener Zerfall einer Kulturform
Nur hartgesottene Optimisten unter den Liebhabern klassischer Musik nehmen die offenkundigen Zerfallserscheinungen dieser wunderbaren Kulturform, die einstmals wie kaum eine andere für eine differenzierte und wirkmächtige Selbstvergewisserung der zivilisierten abendländischen Gesellschaft stand, noch nicht zur Kenntnis. Zu diesem Umstand trägt das Faktum bei, dass die klassische Musik in bestimmten Reservaten (berühmte Namen, Laienmusik, Kirchenmusik u.a.) zumindest bislang noch vergleichsweise unbeschädigt überlebt hat. Die französische Pianistin, Sängerin und Musikwissenschaftlerin Sylvie Nicephor, die auch regelmässig beim Neckar-Musikfestival zu Gast ist, hat einen (französischsprachigen) lesenswerten Aufsatz mit einigen Kernthesen verfasst, die durchaus auch in zusätzlich vergleichender Gegenüberstellung zur kurz vor der Jahrtausendwende erschienenen Analyse von Norman Lebrecht „Wer hat die klassische Musik getötet?" (1998, http://www.casadellibro.com/libro--quien-mato-a-la-musica-clasica-/9788448303907/626194) analysiert werden können. Bitte lesen Sie die kurze Untersuchung von Sylvie Nicephor unter http://www.martin-muench.blogspot.de/2015/01/la-musique-classique-questions-de-survie.html.
Freitag, 27. März 2015
SATZUNG Förderverein Neckar-Musikfestival
Die Satzung des Fördervereins Neckar-Musikfestival
„Freunde des Neckar-Musikfestivals"
in der aktuell gültigen Version 2015
Förderverein
Neckar-Musikfestival eV
„Freunde
des Neckar-Musikfestivals“
1 Name, Sitz,
Geschäftsjahr
- Der Verein führt den Namen "Förderverein Neckar-Musikfestival e.V - Freunde des Neckar-Musikfestivals“ und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Heidelberg eingetragen.
1.2 Der Verein hat seinen Sitz in
Heidelberg.
1.3 Geschäftsjahr ist das
Kalenderjahr.
2 Zweck, Aufgaben,
Gemeinnützigkeit
2.1
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke"
der Abgabenordnung.
2.2.
Der Förderverein Neckar-Musikfestival hat die Aufgabe,
die im Neckar-Musikfestival und im künstlerischen Schaffen seines
Gründers Martin Münch manifestierten Ideale und kulturellen Zwecke
zu pflegen und fortzuentwickeln.
2.3
Zur Verwirklichung dieser Ideale und Kulturaufgaben tritt der
Förderverein Neckar-Musikfestival ein für:
a) eine dem Menschen zugewandte, anspruchsvolle und aus dem Geist der Tradition in die heutige Zeit hinein weiterentwickelte Ästhetik in der Musik und in allen Kunstsparten,
b) den internationalen Austauschgedanken bei der Verwirklichung künstlerischer Projekte,
c) die Erschließung und Vermittlung anspruchsvoller Kulturereignisse für Kulturinteressierte wie auch für ein bildungsferneres und finanzschwaches Publikum,
d) den dezidierten Vorrang von künstlerischen Inhalten vor Markenwahn oder prominenten Namen,
e) die Förderung von Werken und Veranstaltungsformen, die einen Brückenschlag leisten von der Hochkultur mit ihren im Geist einer weiterentwickelten Tradition geschaffenen Werken - wie etwa dem künstlerischen Schaffen des Festivalgründers Martin Münch - hin zum einschließenden Verständnis für die Bedürfnisse und Ausgangspunkte der Rezipienten der heutigen Zeit, unabhängig von Geschlecht, Bildung, sozialen Gruppen, Schichten und Klassen.
f) politische Rahmenbedingungen, die die hierzu unabdingbare Freiheit von Kunst garantieren wie der säkulare Rechtsstaat oder das gegenseitige Gewähren und Einfordern von weltanschaulicher Toleranz.
a) eine dem Menschen zugewandte, anspruchsvolle und aus dem Geist der Tradition in die heutige Zeit hinein weiterentwickelte Ästhetik in der Musik und in allen Kunstsparten,
b) den internationalen Austauschgedanken bei der Verwirklichung künstlerischer Projekte,
c) die Erschließung und Vermittlung anspruchsvoller Kulturereignisse für Kulturinteressierte wie auch für ein bildungsferneres und finanzschwaches Publikum,
d) den dezidierten Vorrang von künstlerischen Inhalten vor Markenwahn oder prominenten Namen,
e) die Förderung von Werken und Veranstaltungsformen, die einen Brückenschlag leisten von der Hochkultur mit ihren im Geist einer weiterentwickelten Tradition geschaffenen Werken - wie etwa dem künstlerischen Schaffen des Festivalgründers Martin Münch - hin zum einschließenden Verständnis für die Bedürfnisse und Ausgangspunkte der Rezipienten der heutigen Zeit, unabhängig von Geschlecht, Bildung, sozialen Gruppen, Schichten und Klassen.
f) politische Rahmenbedingungen, die die hierzu unabdingbare Freiheit von Kunst garantieren wie der säkulare Rechtsstaat oder das gegenseitige Gewähren und Einfordern von weltanschaulicher Toleranz.
2.4
Weitere Zwecke des Vereins sind dementsprechend a) die Förderung
internationaler Gesinnung, der Toleranz auf Gebieten der Kultur und
des Völkerverständigungsgedankens und b) die Förderung der
Kulturerziehung und Volksbildung.
2.5.
Der Förderverein
Neckar-Musikfestival e.V
ist parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig.
2.6
Mittel
zum Erreichen dieser Zwecke ist die nachhaltige Unterstützung des
Neckar-Musikfestivals mit dem Streben, dieses Festival mit
Veranstaltungen in den schönsten Schlössern, Städten und Burgen
der Neckarregion auf Dauer zu etablieren und verankern. Das von dem
Komponisten und Pianisten Martin Münch gegründete und von der
gemeinnützigen Gesellschaft piano
international eV durchgeführte
Neckar-Musikfestival bietet eine geeignete Plattform zur
Verwirklichung der unter 2.3 und 2.4 genannten kulturellen Zwecke,
Aufgaben und Ideale.
Das Neckar-Musikfestival ist eine
Veranstaltung von piano international eV Heidelberg, Das kulturelle
Anliegen des säkular ausgerichteten Festivals, mit qualitativ
hochwertigen, gut besuchten und für alle beteiligten
Mitveranstaltungspartner ebenfalls erfolgreichen Veranstaltungen im
Bereich klassische Musik, Salonmusik, Chanson, Jazz und Musik der
heutigen Zeit den Menschen und Besuchern des Neckartals das Klavier
in seiner internationalen Dimension und völkerverständigenden
Bedeutung zu präsentieren, wird - in Einklang mit der Satzung der
veranstaltenden Vereinigung „piano international eV“ - erreicht
durch die Verwirklichung des Austauschgedankens mit Künstlerinnen
und Künstlern vor allem aus dem Ausland. Gleichzeitig werden in
Aufführungen und anderen Vermittlungsformen die Werke
vorangegangener Epochen, vor allem der musikalischen Romantik, und
der heutigen Zeit den Werken des Festivalgründers und der
internationalen kompositorischen Austauschpartner gegenübergestellt.
Das Festival besteht aus einem
Festivalprogramm, einem Rahmenprogramm und Partnerkonzerten.
Das Festivalprogramm bietet dem
Publikum nach Möglichkeit folgende Veranstaltungsreihen:
Internationale Klavierwoche
Neckargemünd, Concertino Weinsberg, Festliche Schloßkonzerte in den
schönsten Schlössern des Neckartales - Internationale
Meister-Interpreten spielen Höhepunkte der romantischen Musik - und
Salonmusik-Festival Bad Wimpfen.
Für mögliche, eigene
Zusatzveranstaltungen oder
-aktivitäten des Fördervereins Neckar-Musikfestival eV gilt, daß sie ebenfalls eine an den unter 2.3 genannten Idealen orientierte gegenüberstellende Auseinandersetzung mit Musik und Kultur der wichtigen kulturgeschichtlichen Epochen Barock, Klassik, Romantik, Jahrhundertwende, Impressionismus, Expressionismus und des aktuellen 21. Jahrhunderts unter Einbeziehung der musikalischen und kulturellen Schöpfungen des Festivalgründers leisten.
-aktivitäten des Fördervereins Neckar-Musikfestival eV gilt, daß sie ebenfalls eine an den unter 2.3 genannten Idealen orientierte gegenüberstellende Auseinandersetzung mit Musik und Kultur der wichtigen kulturgeschichtlichen Epochen Barock, Klassik, Romantik, Jahrhundertwende, Impressionismus, Expressionismus und des aktuellen 21. Jahrhunderts unter Einbeziehung der musikalischen und kulturellen Schöpfungen des Festivalgründers leisten.
2.7.
Tätigkeiten zum Verwirklichen der Satzungszwecke sind daher die
personelle, logistische und finanzielle Unterstützung der
kulturellen, völkerverständigenden und volksbildenden Aktivitäten
des Neckar-Musikfestivals bei Veranstaltungen, Klavierfestivals,
Symposien, Kongressen, und dem Wirken in die Öffentlichkeit durch
Vorträge, Einführungen, Kurse, Klavierwochen, Einzelkonzerte,
Festivals, Ausstellungen, Schriftenreihen, Förderung des
internationalen künstlerischen Nachwuchses durch Veranstaltungen,
Forschung, Einrichtung von Kulturstätten, nationale und
internationale Kontakte zu Verbänden und Institutionen mit ähnlicher
Zielsetzung und einem regen künstlerischen Austausch mit dem
Ausland, internationale Austauschkonzerte, allgemeiner gegenseitiger
Kulturaustausch und entsprechende Aktivitäten.
2.8 Der Verein ist selbstlos tätig,
er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2.9 Mittel des Vereins dürfen nur für
satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch
Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.10
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des
bisherigen Vereinszwecks fällt das Vermögen an piano international
eV, falls dieser Verein nicht mehr existiert, an die Stadt
Heidelberg. Der Empfänger hat das Vermögen unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke auf kulturellem Gebiet im
Sinne des Vereinszwecks zu verwenden.
3 Mitgliedschaft
3.1
Mitglied werden kann jede natürliche Person, die das 7. Lebensjahr
vollendet hat, sowie juristische Personen, Firmen und Verbände aus
der gesamten EU. Bei letzteren steht das Mitgliedsrecht jedoch nur
einer Person zur Ausübung zu (Vorstand, Geschäftsführer).
3.2
Der Vorstand bestimmt über die Aufnahme nach freiem Ermessen, er
erlässt eine Gebührenordnung. Er kann Personen, die sich besondere
Verdienste um den Verein oder seine in 2.3/ 2.4 genannten Ziele
erworben haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
3.3 Voraussetzung für den Erwerb der
Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Bei beschränkt
Geschäftsfähigen ist der Antrag vom gesetzlichen Vertreter zu
unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der
Mitgliedsbeiträge.
3.4 Alle Mitglieder haben die
Interessen des Vereins zu fördern und während der Dauer der
Mitgliedschaft einen Jahresbeitrag zu entrichten, dessen Höhe die
Mitgliederversammlung festlegt.
3.5
Zur Finanzierung besonderer Vorhaben können Umlagen erhoben werden.
Diese beschließt die Mitgliederversammlung einstimmig auf Vorschlag
des Vorstandes.
3.6
Alle ordentlichen Mitglieder haben Sitz und Stimme in der
Mitgliederversammlung. Daneben ist auch eine außerordentliche
Mitgliedschaft (Austausch-Künstler etc.) möglich.
Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht, lediglich
Vorschlagsrecht und entrichten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag,
dessen Höhe die Mitgliederversammlung festlegt. Näheres regelt die
Mitglieds- und Gebührenordnung.
3.7
Alle Mitglieder haben das Recht, die Veranstaltungen des
Neckar-Musikfestivals und von piano
international sowie von
assoziierten Partnerverbänden bei ermäßigtem oder freiem Eintritt
zu besuchen. Das Nähere bestimmt der Vorstand bzw. die Gebühren-
und Verbandsordnung.
3.8
Mitglieder erhalten keinen Gewinnanteil oder sonstige Zuwendungen.
Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des
Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung
begünstigt werden. Künstlerhonorare in üblicher Höhe,
insbesondere für Interpretation, Komposition, Regie und Intendanz
sowie Forschungsstipendien fallen nicht unter diese Zuwendungen.
4 Ende der
Mitgliedschaft
4.1 Die Mitgliedschaft endet mit Tod,
Ausschluss aus wichtigem Grund oder freiwilligem Austritt.
4.2
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem
Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Erklärung
auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Der Austritt kann
nur zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden. Eine
Kündigungsfrist von 3 Monaten ist dabei einzuhalten.
5 Organisation
5.1
Der Förderverein
Neckar-Musikfestival mit
Sitz in Heidelberg ist zugleich der Dachverband aller Ortsverbände
des Fördervereins
Neckar-Musikfestival. Er
erlässt eine verbindliche Verbandsordnung, die unter anderem die
Regelung von Doppelmitgliedschaften und Richtlinien für
Gebührenordnungen enthält. Mitglieder eines Ortsverbandes sind
immer auch Mitglieder des Fördervereins
Neckar-Musikfestival.
5.2
Der Dachverband kann
Delegiertenversammlungen einberufen, um die Interessen des Vereins zu
fördern. Diese bestehen aus den ersten und zweiten
Vorsitzenden des Dachverbandes und aller Ortsverbände.
6 Organe
Organe
sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Für besondere
Aufgaben können Beiräte eingerichtet werden.
7 Vorstand
7.1
Der Vorstand besteht aus insgesamt 5 Personen:
1. Vorsitzender, dessen Stellvertreter und die Vorstandsmitglieder für Finanzen, Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit.
1. Vorsitzender, dessen Stellvertreter und die Vorstandsmitglieder für Finanzen, Schriftführung und Öffentlichkeitsarbeit.
7.2 Vorstand im Sinne des §26 BGB ist
der erste Vorsitzende.
7.3
Der Vorstand leitet den Verein. Er beschließt in Sitzungen. Er ist
beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend
sind. Mehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme des Vorsitzenden. Eilige Vorstandsbeschlüsse können auch
schriftlich gefasst werden. Sie gelten als zustande gekommen, falls
kein Widerspruch innerhalb einer Woche (Poststempel) erfolgt.
7.4 Der Vorstand ist ehrenamtlich
tätig.
7.5
Der Vorstand wird für jeweils 4 Jahre von der Mitgliederversammlung
gewählt, gerechnet vom Tag der Wahl an. Wiederwahl ist zulässig.
Abwahl erfolgt nur durch Wahl eines neuen Vorstands. Falls nur ein
Vorstands-Gesamtwahlvorschlag eingebracht wird, führt dieser, wenn
er die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält, zur Wahl des neuen
Vorstands. Andernfalls muss die Wahl der Vorstandsmitglieder jeweils
einzeln erfolgen. Der Vorstand kann eine Geschäftsordnung erlassen
und Mitarbeiter einstellen. Beschäftigte des Vereins (mit einer
Arbeitszeit ab einer halben Stelle) können nicht gleichzeitig dem
Vorstand angehören. Der Verein gewährt Aufwendungsersatz.
7.6
Die Kasse führt das Vorstandsmitglied Finanzen.
7.7
Der Vorstand scheidet, vorbehaltlich der Amtsniederlegung, erst dann
aus dem Amt aus, wenn der entsprechende Nachfolger gewählt ist. Der
neue Vorstand übernimmt das Amt spätestens 3 Monate nach der Wahl.
7.8
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der
verbleibende Vorstand berechtigt, für die restliche Amtsdauer
entweder a) einen Nachfolger zu wählen, oder b) eine
Mitgliederversammlung einzuberufen, oder c) eine Person im Vorstand
mit insgesamt zwei Ämtern zu betrauen (Ämterzusammenlegung).
7.9
Für die Führung des Protokolls von Vorstandssitzungen gilt 8.8
entsprechend.
8 Mitgliederversammlung
8.1
In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine
Stimme. Das Stimmrecht kann durch einen Bevollmächtigten ausgeübt
werden. Für die Vollmacht ist Schriftform erforderlich. Sie ist dem
Vorstand vorher vorzulegen.
8.2 Die Mitgliederversammlung ist
ausschließlich zuständig für:
a) die Entgegennahme der Jahresberichte
b) Wahl und Entlastung des Vorstands
c) Satzungsänderungen
d) Beschlussfassungen über Angelegenheiten, die ihr der Vorstand überträgt mit Ausnahme der einem Beirat übertragenen.
e) Mitgliedsbeiträge und Umlagen gemäß Ziffern 3.4, 3.5 und 3.6.
a) die Entgegennahme der Jahresberichte
b) Wahl und Entlastung des Vorstands
c) Satzungsänderungen
d) Beschlussfassungen über Angelegenheiten, die ihr der Vorstand überträgt mit Ausnahme der einem Beirat übertragenen.
e) Mitgliedsbeiträge und Umlagen gemäß Ziffern 3.4, 3.5 und 3.6.
8.3
Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal pro Jahr einberufen
werden. Sie wird vom Vorstand
unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe
der Tagesordnung einberufen.
8.4
Jedes Mitglied kann schriftlich bis spätestens eine Woche vor einer
Mitgliederversammlung Anträge zu den bestehenden
Tagesordnungspunkten stellen. Ein Mitglied hat in der
Mitgliederversammlung kein Stimmrecht, wenn seine eigenen
Angelegenheiten berührt werden (Befangenheit).
8.5
Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand
einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder ein
Viertel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen schriftlich
beantragt. Im Übrigen gelten die Ziffern 8.3 und 8.4.
8.6
Satzungsmäßig berufene Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht
auf die Teilnehmerzahl beschlussfähig. Die Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet der
Vorsitzende.
8.7
Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen der Mehrheit von 3/4 der
abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Auflösung des Vereins oder
Abänderung des Paragraph 2 der Satzung ist eine Mehrheit von 9/10
der abgegebenen gültigen Stimmen und die Zustimmung von piano
international eV und der Delegiertenversammlung erforderlich.
8.8 Der Schriftführer erstellt ein
Sitzungsprotokoll oder ernennt einen Protokollführer. Die
Niederschrift wird vom Vorsitzenden gegengezeichnet.
9 Schlussbestimmungen
9.1 Erweist sich eine Bestimmung der
Satzung als unwirksam, bleiben die anderen Regelungen davon
unberührt.
9.2 Bei Auflösung des Vereins sind
der Vorsitzende, der Vorsitzende von piano international eV und eine
von der Delegiertenversammlung bestellte Person Liquidator.
9.3
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt an
piano international eV oder die Stadt Heidelberg nach Maßgabe der
Ziffer 2.10.
Heidelberg,
den 28. Januar 2007
Dienstag, 27. Januar 2015
La musique classique : questions de survie….
Par Sylvie Nicephor, interprète, musicologue. Paris, 12/2014.
La musique classique occidentale, art savant doté d'une tradition plus que millénaire, pourrait-elle être éradiquée, détruite, pour finalement disparaître de l'espace culturel contemporain, par simple volonté politique ?
Posée ainsi, cette question, qui nous interpelle violemment dans sa radicalité, amène dans l'immédiat une réponse négative tout aussi catégorique. Impossible en effet d'éradiquer au moyen d'une quelconque décision la musique classique, riche de plusieurs siècles d'œuvres musicales, dont la spécificité et la force résident d'abord dans l'écriture. Quand bien même ne serait-elle plus jouée, elle subsisterait sous forme de partition. Un scénario peu probable de destruction massive de bibliothèques, de manuscrits et de recueils, n'empêcherait pas le répertoire musical de vivre par les archives audiovisuelles et les catalogues discographiques. Et même lorsque une volonté politique profondément totalitaire pourrait planifier l'éradication de la mémoire culturelle- table rase régénératrice des peuples déjà expérimentée dans certains contextes révolutionnaires au cours de l'histoire- elle ne parviendrait pas totalement à remplir cette mission. Enfin, la culture « internet » joue actuellement un rôle de démocratisation mondiale de la musique classique sans précédent dans l'histoire, même si certains déploreront sa soumission éventuelle au « zapping » permanent.
Si donc l'éradication en bonne et due forme de l'art musical classique est peu probable, son contrôle, son orientation, son instrumentalisation au service d'idéologies et de causes sont tout à fait possibles et ont été largement expérimentés, depuis l'église, en passant par les monarchies et les empires, jusqu'aux républiques et aux démocraties modernes. Cette main-mise du politique sur le musical a concerné deux pôles essentiels, sans lesquels le renouvellement et la continuité de la vie musicale ne peuvent s'effectuer : la création, centre vital de toute activité musicale, et la formation, l'enseignement, sans lesquels les acquis et les savoir-faires ne peuvent être ni transmis ni renouvelés.
Par conséquence, une volonté de détruire la musique classique s'actualiserait en agissant sur ces deux axes : sans création et sans tradition formatrice, la musique classique peut continuer à exister, à travers partitions et archives sonores, mais devient une pièce de musée, une curiosité d'historien, une affaire de musicologues ou d'érudits. C'est donc une langue morte que l'on étudiera un temps, mais dont les générations à venir se détourneront, tout comme aujourd'hui l'histoire, le latin, le grec, la philosophie classique, sont de simples options en voie de disparition dans le socle des savoirs.
La mise en œuvre d'un tel plan pourrait éventuellement se réaliser dans des pays où l'ensemble de l'activité musicale est fortement institutionnalisée, et où il existe soit un centralisme fort, soit une grande concentration des pouvoirs. Pour répondre à la question initiale, programmer politiquement la disparition de la musique classique resterait donc envisageable dans certains contextes.
Il existe cependant un moyen simple, immédiat et efficace pour éradiquer la musique classique : l'éradication des musiciens. Un projet politique peut programmer leur disparition, tout comme il peut éliminer peu à peu de l'espace socio-économique, par la voie de l'affaiblissement, certains corps de métiers (agriculteurs, pêcheurs, emplois liés aux secteurs industriels, etc…). Il peut utiliser plusieurs méthodes dont nous examinerons, dans un premier temps, la plus commune.
1. A l'heure des constats
Si des métiers (et, par voie de conséquence, tous les savoir-faires qui leur sont associés) disparaissent par simples mutations technologiques et sociales, le secteur musical n'est pas soumis à ces enjeux ; il a démontré au fil des siècles sa capacité à évoluer de lui-même en s'adaptant, en souplesse, aux nouvelles donnes dont il s'est fait l'écho, la face visible. Il s'est accommodé de toutes les évolutions, a su renouveler ses matériaux, ses formes, ses genres, ses cadres d'exercice, son auditoire. Un argumentaire darwiniste qui justifierait la mort de la profession musicale par le simple fait de l'évolution du monde serait non seulement trop imprécis, mais sur le fond absurde.
Les enjeux économiques restent une raison percutante, surtout en période de crise déclarée, pour justifier l'éradication de professions dont on constaterait l'inutilité en terme de rentabilité marchande. Et nous touchons-là à une cruelle réalité : le musicien classique n'a jamais été, et ne sera jamais directement générateur d'argent. La musique classique a un coût et le professionnel ne peut réellement pratiquer dans des conditions acceptables que lorsque ses financeurs (mécènes, pouvoirs publics) lui en donnent les moyens (cadres d'exercice, salaire). Ces derniers ont donc pouvoir de vie ou de mort sur le musicien professionnel, qui reste soumis à leur décision. Une réduction massive, voire carrément une suppression des sources financières mettraient les musiciens professionnels en cessation d'activité. L'absence de pratique engendrerait de fait la mort du musicien, et donc de la musique vivante. Nous pouvons aujourd'hui observer, dans le monde occidental, la mise en œuvre de ce scénario.
Les retombées économiques indirectes ou les bienfaits pour l'image d'une ville, liés à l'existence de sociétés musicales et de programmations, ne masquent pas une réalité constatée : celle du vieillissement de l'auditoire, et pis que cela, de son non-renouvellement. Cela signifie que dans notre vieille Europe, la musique classique a encore des adeptes, mais que l'on peut prévoir logiquement leur extinction progressive dans la décennie à venir. Notons que ce phénomène n'est pas perceptible dans le domaine des arts plastiques, du théâtre, de la danse, secteurs artistiques où la création contemporaine est plus massivement diffusée. Il y a donc, visiblement, un « problème » avec la musique classique, grand corps malade et vieillissant que l'on va soit continuer à soutenir lorsque l'on considère « qu'il peut encore servir » (ce qui résume en quelques mots le discours actuellement tenu en France), soit cesser progressivement de soutenir, soit euthanasier en bonne et due forme.
« Tant qu'il y a de la vie, il y a de l'espoir » dit un vieux dicton populaire. En réalité, le financement de la musique classique se borne aujourd'hui, dans la majorité des cas en Europe, à autoriser l'existence d'un « star-system » d'interprètes potentiellement rentable et moralement sécurisant, car garant de valeurs de fiabilité, et de jouer, en ce qui concerne la France en particulier, la carte républicaine de l'égalité culturelle par le soutien de la pratique amateur. Toujours en France, le maintien d'une façade musicale attractive et enviable (existence de festivals, de saisons, de lieux prestigieux de diffusion et de pratique) témoigne de la bonne volonté des pouvoirs publics, qu'il serait infondé de remettre en cause. L'ouverture prochaine (source de débats et de polémiques) de la Philarmonie de Paris, qui se situe naturellement dans la ligne de restructuration du paysage musical parisien entreprise depuis une trentaine d'années, en reste la preuve visible.
Il n'en demeure pas moins que l'interprète-médiatisé et le pratiquant amateur ont ainsi remplacé, en quelques décennies, le compositeur et le musicien de « métier » dans la hiérarchie séculaire des acteurs du monde musical, jusqu'à la négation de leur existence même (pour une grande part de la population, et surtout, hélas, des mélomanes, les compositeurs n'existent plus et la musique classique n'est pas un « métier », mais, tout au plus un « emploi » peu considéré car sensé divertir). Une logique décliniste devrait donc prévoir, à moyen terme, l'effondrement en Occident du face-à-face entre l'interprète-starisé et l'amateur éduqué, et son déplacement vers les pays émergents, l'Asie en particulier, en raison de l'intérêt grandissant qu'ils portent à la musique classique, et du haut niveau de leur pratique.
Ces constats contemporains ne doivent pas nous faire oublier la question initiale, qui traite de la possibilité d'extinction d'un art par volontarisme politique. La fin progressive du financement de la musique classique (sujet d'actualité si l'on consulte la presse musicale spécialisée) ne serait pas une cause directe de déclin, mais plutôt une conséquence constatable. En réalité, elle ne ferait que confirmer, que témoigner d'un désintérêt, voire d'une ignorance de cet art. Ce qui signifie que si mise à mort existe, elle a sans doute déjà été entreprise, avec succès. Hypothèse dont il nous appartient à présent d'analyser les mécanismes potentiels afin d'en vérifier la pertinence.
La musique classique occidentale, art savant doté d'une tradition plus que millénaire, pourrait-elle être éradiquée, détruite, pour finalement disparaître de l'espace culturel contemporain, par simple volonté politique ?
Posée ainsi, cette question, qui nous interpelle violemment dans sa radicalité, amène dans l'immédiat une réponse négative tout aussi catégorique. Impossible en effet d'éradiquer au moyen d'une quelconque décision la musique classique, riche de plusieurs siècles d'œuvres musicales, dont la spécificité et la force résident d'abord dans l'écriture. Quand bien même ne serait-elle plus jouée, elle subsisterait sous forme de partition. Un scénario peu probable de destruction massive de bibliothèques, de manuscrits et de recueils, n'empêcherait pas le répertoire musical de vivre par les archives audiovisuelles et les catalogues discographiques. Et même lorsque une volonté politique profondément totalitaire pourrait planifier l'éradication de la mémoire culturelle- table rase régénératrice des peuples déjà expérimentée dans certains contextes révolutionnaires au cours de l'histoire- elle ne parviendrait pas totalement à remplir cette mission. Enfin, la culture « internet » joue actuellement un rôle de démocratisation mondiale de la musique classique sans précédent dans l'histoire, même si certains déploreront sa soumission éventuelle au « zapping » permanent.
Si donc l'éradication en bonne et due forme de l'art musical classique est peu probable, son contrôle, son orientation, son instrumentalisation au service d'idéologies et de causes sont tout à fait possibles et ont été largement expérimentés, depuis l'église, en passant par les monarchies et les empires, jusqu'aux républiques et aux démocraties modernes. Cette main-mise du politique sur le musical a concerné deux pôles essentiels, sans lesquels le renouvellement et la continuité de la vie musicale ne peuvent s'effectuer : la création, centre vital de toute activité musicale, et la formation, l'enseignement, sans lesquels les acquis et les savoir-faires ne peuvent être ni transmis ni renouvelés.
Par conséquence, une volonté de détruire la musique classique s'actualiserait en agissant sur ces deux axes : sans création et sans tradition formatrice, la musique classique peut continuer à exister, à travers partitions et archives sonores, mais devient une pièce de musée, une curiosité d'historien, une affaire de musicologues ou d'érudits. C'est donc une langue morte que l'on étudiera un temps, mais dont les générations à venir se détourneront, tout comme aujourd'hui l'histoire, le latin, le grec, la philosophie classique, sont de simples options en voie de disparition dans le socle des savoirs.
La mise en œuvre d'un tel plan pourrait éventuellement se réaliser dans des pays où l'ensemble de l'activité musicale est fortement institutionnalisée, et où il existe soit un centralisme fort, soit une grande concentration des pouvoirs. Pour répondre à la question initiale, programmer politiquement la disparition de la musique classique resterait donc envisageable dans certains contextes.
Il existe cependant un moyen simple, immédiat et efficace pour éradiquer la musique classique : l'éradication des musiciens. Un projet politique peut programmer leur disparition, tout comme il peut éliminer peu à peu de l'espace socio-économique, par la voie de l'affaiblissement, certains corps de métiers (agriculteurs, pêcheurs, emplois liés aux secteurs industriels, etc…). Il peut utiliser plusieurs méthodes dont nous examinerons, dans un premier temps, la plus commune.
1. A l'heure des constats
Si des métiers (et, par voie de conséquence, tous les savoir-faires qui leur sont associés) disparaissent par simples mutations technologiques et sociales, le secteur musical n'est pas soumis à ces enjeux ; il a démontré au fil des siècles sa capacité à évoluer de lui-même en s'adaptant, en souplesse, aux nouvelles donnes dont il s'est fait l'écho, la face visible. Il s'est accommodé de toutes les évolutions, a su renouveler ses matériaux, ses formes, ses genres, ses cadres d'exercice, son auditoire. Un argumentaire darwiniste qui justifierait la mort de la profession musicale par le simple fait de l'évolution du monde serait non seulement trop imprécis, mais sur le fond absurde.
Les enjeux économiques restent une raison percutante, surtout en période de crise déclarée, pour justifier l'éradication de professions dont on constaterait l'inutilité en terme de rentabilité marchande. Et nous touchons-là à une cruelle réalité : le musicien classique n'a jamais été, et ne sera jamais directement générateur d'argent. La musique classique a un coût et le professionnel ne peut réellement pratiquer dans des conditions acceptables que lorsque ses financeurs (mécènes, pouvoirs publics) lui en donnent les moyens (cadres d'exercice, salaire). Ces derniers ont donc pouvoir de vie ou de mort sur le musicien professionnel, qui reste soumis à leur décision. Une réduction massive, voire carrément une suppression des sources financières mettraient les musiciens professionnels en cessation d'activité. L'absence de pratique engendrerait de fait la mort du musicien, et donc de la musique vivante. Nous pouvons aujourd'hui observer, dans le monde occidental, la mise en œuvre de ce scénario.
Les retombées économiques indirectes ou les bienfaits pour l'image d'une ville, liés à l'existence de sociétés musicales et de programmations, ne masquent pas une réalité constatée : celle du vieillissement de l'auditoire, et pis que cela, de son non-renouvellement. Cela signifie que dans notre vieille Europe, la musique classique a encore des adeptes, mais que l'on peut prévoir logiquement leur extinction progressive dans la décennie à venir. Notons que ce phénomène n'est pas perceptible dans le domaine des arts plastiques, du théâtre, de la danse, secteurs artistiques où la création contemporaine est plus massivement diffusée. Il y a donc, visiblement, un « problème » avec la musique classique, grand corps malade et vieillissant que l'on va soit continuer à soutenir lorsque l'on considère « qu'il peut encore servir » (ce qui résume en quelques mots le discours actuellement tenu en France), soit cesser progressivement de soutenir, soit euthanasier en bonne et due forme.
« Tant qu'il y a de la vie, il y a de l'espoir » dit un vieux dicton populaire. En réalité, le financement de la musique classique se borne aujourd'hui, dans la majorité des cas en Europe, à autoriser l'existence d'un « star-system » d'interprètes potentiellement rentable et moralement sécurisant, car garant de valeurs de fiabilité, et de jouer, en ce qui concerne la France en particulier, la carte républicaine de l'égalité culturelle par le soutien de la pratique amateur. Toujours en France, le maintien d'une façade musicale attractive et enviable (existence de festivals, de saisons, de lieux prestigieux de diffusion et de pratique) témoigne de la bonne volonté des pouvoirs publics, qu'il serait infondé de remettre en cause. L'ouverture prochaine (source de débats et de polémiques) de la Philarmonie de Paris, qui se situe naturellement dans la ligne de restructuration du paysage musical parisien entreprise depuis une trentaine d'années, en reste la preuve visible.
Il n'en demeure pas moins que l'interprète-médiatisé et le pratiquant amateur ont ainsi remplacé, en quelques décennies, le compositeur et le musicien de « métier » dans la hiérarchie séculaire des acteurs du monde musical, jusqu'à la négation de leur existence même (pour une grande part de la population, et surtout, hélas, des mélomanes, les compositeurs n'existent plus et la musique classique n'est pas un « métier », mais, tout au plus un « emploi » peu considéré car sensé divertir). Une logique décliniste devrait donc prévoir, à moyen terme, l'effondrement en Occident du face-à-face entre l'interprète-starisé et l'amateur éduqué, et son déplacement vers les pays émergents, l'Asie en particulier, en raison de l'intérêt grandissant qu'ils portent à la musique classique, et du haut niveau de leur pratique.
Ces constats contemporains ne doivent pas nous faire oublier la question initiale, qui traite de la possibilité d'extinction d'un art par volontarisme politique. La fin progressive du financement de la musique classique (sujet d'actualité si l'on consulte la presse musicale spécialisée) ne serait pas une cause directe de déclin, mais plutôt une conséquence constatable. En réalité, elle ne ferait que confirmer, que témoigner d'un désintérêt, voire d'une ignorance de cet art. Ce qui signifie que si mise à mort existe, elle a sans doute déjà été entreprise, avec succès. Hypothèse dont il nous appartient à présent d'analyser les mécanismes potentiels afin d'en vérifier la pertinence.
Montag, 26. Januar 2015
Bildnachweise Broschüren Neckar-Musikfestival 2015
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Donnerstag, 25. Dezember 2014
Der Zwang zur Atonalität im Kalten Krieg: Quellen
Durch die US-amerikanischen Militärbehörden wurde dem deutschen Musikleben nach dem 2. Weltkrieg die exklusive Durchsetzung einer auf der Schönberg-Schule basierenden Atonalität verordnet. Wichtige Quellen hierzu sind:
Ulrich Blomann, https://www.liquidmusicology.org/publikationen/karl-amadeus-hartmann/
und https://www.cambridge.org/core/journals/twentieth-century-music/article/semblance-of-freedom-karl-amadeus-hartmann-between-democratic-renewal-and-cold-war-19457/658DAEACE47D4241F60C3D5CCF0C1B82
Ulrich Blomann, https://www.liquidmusicology.org/publikationen/karl-amadeus-hartmann/
und https://www.cambridge.org/core/journals/twentieth-century-music/article/semblance-of-freedom-karl-amadeus-hartmann-between-democratic-renewal-and-cold-war-19457/658DAEACE47D4241F60C3D5CCF0C1B82
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