Donnerstag, 1. September 2011

Maurice Ravel, Programmheftnotiz

Maurice Ravel
gelang mit den Jeux d'eau 1901 sein erster wegweisender musikalischer Wurf. Die den Zeitgenossen anfangs noch fremd erscheinende kühne Harmonik des Stückes machte Ravel bald auch über die Landesgrenzen hinaus als kongenialen Gegenpol zu Debussy bekannt - die irisierende und prickelnde Atmosphäre übt noch heute einen eigenartigen Reiz aus. Ravel selbst lehnte übrigens wie Debussy die Etikettierung seiner Werke als "impressionistisch" ab.

Neben den Jeux d'eau finden sich im Repertoire von Martin Münch die Valses nobles et sentimentales, La Valse, Bolero, Ondine, die Sonatine, Menuet antique, Menuet (aus Le tombeau de Couperin) und die Pavane.

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